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Archiv der Kategorie: Geflügelzucht

die Gänse machen einen Abflug


Es ist eine gute Entensaison für uns. 3 Entenmütter mit insgesamt 12 kleinen Entenbraten watscheln zur Zeit über unser Farmgelände. So viel, wie noch nie.

Und doch, es hätten noch mehr sein können. Zu spät haben wir mitbekommen, dass Gänse und Enten nicht zusammen funktionieren und sich gegenseitig die Nester, Eier und Kücken kaputt machen. Nachdem wir Gans von Ente getrennt hatten, kehrte Ruhe in die Gelege und die Vögel konnten brüten. Bei den Gänsen hat unser Farmerglück wieder einmal „gänslich“ versagt und kein einziges Küken bleibt uns in dieser Saison als potenzieller Winterbraten. Nachdem wir in unserem ersten Gänsejahr noch 14 Junggänse zählen konnten, war es vorbei mit den, sprichwörtlich „dicken Kartoffeln“ und auf Gänsebraten mussten wir seither verzichten und nun sollen die großen Vögel abgeschafft werden. Die beiden Pärchen haben jetzt vier Jahre auf dem Federkleid.

Vielleicht hat jemand von unseren Lesern Interesse an einem Gänsepärchen. Für 140.000Gs würde ein Pärchen umziehen und nimmt jemand die Pärchen im Doppelpack, kosten alle Vier zusammen 250.000Gs. Ansonsten dürfen die Gänse noch bis Ende Februar das morgendliche Hahnengeschrei übertönen bevor sie Platz für die heranwachsenden Enten machen müssen. Man kann mich telefonisch unter 0984300756 erreichen. Doch zwischen 12.00Uhr und 14.00Uhr, kann es sein, dass ich nichts höre, weil mein Ohr durch ein Federkissen verstopft ist.

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Gänsepärchen zu verkaufen


Es ist eine gute Entensaison für uns. 3 Entenmütter mit insgesamt 12 kleinen Entenbraten watscheln zur Zeit über unser Farmgelände. So viel, wie noch nie.

Und doch, es hätten noch mehr sein können. Zu spät haben wir mitbekommen, dass Gänse und Enten nicht zusammen funktionieren und sich gegenseitig die Nester und Eier kaputt machen. Nachdem wir Gans von Ente getrennt hatten, kehrte Ruhe in die Gelege und die Vögel konnte brüten. Bei den Gänsen hat unser Farmerglück wieder einmal „gänslich“ versagt und kein einziges Küken bleibt uns in dieser Saison als potenzieller Winterbraten. Nachdem wir in unserem ersten Gänsejahr noch 14 Junggänse zählen konnten, war es vorbei mit den, sprichwörtlich „dicken Kartoffeln“ und auf Gänsebraten mussten wir seither verzichten und nun sollen die großen Vögel abgeschafft werden. Die beiden Pärchen haben jetzt vier Jahre auf dem Federkleid.

Vielleicht hat jemand von unseren Lesern Interesse an einem Gänsepärchen. Für 140.000Gs würde ein Pärchen umziehen und nimmt jemand die Pärchen im Doppelpack, kosten alle Vier zusammen 250.000Gs. Ansonsten dürfen die Gänse noch bis Ende Februar das morgendliche Hahnengeschrei übertönen bevor sie dann Platz für die heranwachsenden Enten machen müssen. Man kann mich telefonisch unter 0984300756 erreichen. Doch zwischen 12.00Uhr und 14.00Uhr, kann es sein, dass ich nichts höre, weil mein Ohr durch ein Kissen verstopft ist.

 
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Verfasst von - Januar 28, 2014 in Geflügelzucht

 

wenn Helmut sauer wird


Eigentlich wollte ich heute früh auf meine Baustelle fahren. Doch das liebe Federvieh machte mir einen dicken Strich durch die Rechnung.
Der grösste Feind von Helmuts Gemüsegarten ist und bleibt das gemeine paraguayische Landhuhn. Und auch gestern wieder, am heilige Sonntag, fanden ein Hahn mit seinem Hennenharem ein Schlupfloch im Zaun und fraßen Kohlrabi, Salat und Radieschen. Und wer kriegt die Mecker? Ich natürlich, Hühner können ja nicht denken. Der Fall war klar. Ich bleibe zu Hause und repariere den Zaun.
Weil ich nun auch ein wenig sauer war, bekamen vier Hähne, die sowieso längst fällig waren, meinen Frust zu spüren und mussten in den Suppentopf beißen.

Der Zaun ist wieder hühnersicher, ein paar hungrige Schnäbel krähen nicht mehr und zur Versöhnung mit Helmut, gabs heute eine deftige Hühnersuppe. Ein guter Start in die Woche und mal schauen was da so auf uns zu kommt.

 
 

frisch aus dem Ei gepellt


Das vergangene Gänsejahr war ein völliger Flop. Ein einziges Gänseküken konnten wir groß ziehen und so fielen im Winter die Gänsebraten aus. Auch in diesem Jahr läuft es nicht so richtig an, denn momentan brütet nur eine Gans und von anfangs 10 Eiern, waren vor zwei Tagen nur noch drei übrig, nachdem der Rest faul war und von der Gans aus dem Nest entfernt wurde. In 10 Tagen sollte es soweit sein und die Küken müssten schlüpfen. Doch irgendwie konnte es ein Küken nicht abwarten und pickerte vorgestern schon die Schale durch. Die Gänsemutter wollte das so nicht akzeptieren und warf das Ei immer wieder aus dem Nest. Ein klarer Fall für die Gänsenanny Helmut. Sie nahm sich des noch eingepackten Gänsekükens an und wickelte es vorsichtig aus der Eierschale.

Also ein Kompliment kann das nicht sein, wenn jemand sagt: „Du siehst aus, wie frisch aus dem Ei gepellt“, denn schön ist was anderes.

Die erste Nacht schlief das Kleine wohlbehütet und gewärmt unter Helmut´s Bettdecke, wobei ich eine untergeordnete Rolle spielte. Dem Küken schien dies gut zu tun und am nächsten Tag sah es schon aus wie ein richtiges Gänseküken.

Heute stand dann der erste Spaziergang auf dem Plan und wir stellten dem Plüschi seine richtige Familie vor.

Von den Gantern wurde der Knirps auch sofort angenommen und beschützt. Trotzdem wird es noch ein paar Tage bei uns im Haus schlafen, da die Mutter immer noch keine Anstalten macht, das Küken unter ihr Federbett zu lassen. Ein kleine Problemchen entsteht dadurch nun aber. Das Küken wird irgendwann mal groß und ob sich dann jemand findet der es für den Backofen vorbereitet, wage ich zu bezweifeln.

 
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Verfasst von - Oktober 4, 2012 in Geflügelzucht

 

Ende der Eierpause


Wenn es Winter wird in Paraguay, kommen die Hühner in die Mauser und wechseln ihre Federn. Und da ein Huhn nicht zwei Sachen auf einmal machen kann, hören sie auf, Eier zu legen, da ihnen ihr Federkleid wichtiger ist. Ungefähr sechs Wochen lang, hatten wir nun keine Eier aus eigener Produktion und mussten auf unser goldgelbes Frühstücksei verzichten.
Nun endlich, vor vier Tagen lag das erste Ei wieder im Nest und die Eierablageplätze erfahren wieder zunehmenden Besucherverkehr.

Insgesamt haben wir jetzt 18 Hennen im legefähigen Alter und wenn die Alle loslegen, wird es eng in den Eierkisten.

Wir freuen uns und können jetzt wieder unser tägliches Frühstücksei von glücklichen Hühnern genießen. Ganz nach dem Motto, wenn Papa Eier essen tut, dann …..

 
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Verfasst von - Juli 4, 2012 in Alltag, Geflügelzucht

 

ich mach den Hühnern den Hof


Unser liebes Federvieh kennt keine Grenzen und genießt momentan zaunlose Freiheit. Doch das birgt einen Nachteil, denn auch im Haus oder im Quincho trifft man auf Huhn, Gans und Ente oder deren Hinterlassenschaften. Das hat nun bald ein Ende und die Zeiten, in denen unser Hahn stolz durchs Quincho spazierte, sind vorbei.

In der letzten Woche wurden die Zaunpfähle für unseren neuen Geflügelhof geliefert und unser Capataz hat auch schon den größten Teil der Stämme eingesetzt.

Knapp 2500qm groß wird das neue Geflügelareal und sollte genügend Auslauf für das Federvieh bieten. Neben einem neuen Hühnerstall sind auch noch ein neuer Schweinestall, Ziegenstall, Pferde und Eselstall, so wie eine Überdachung für die Rinder in Planung. Es gibt also wieder mal einiges zu tun auf unserer kleinen Farm und damit wir uns nicht überarbeiten, schickt uns der Wettergott heute einen Regentag.

 
 

Entennachwuchs


Im Februar, vergangenen Jahres, kauften wir uns auf dem Petirossimarkt in Asuncion einen neuen Erpel.

Aus dem, anfangs häßlichen Entlein, wurde ein schöner Entenmann, der inzwischen unseren Geflügelhof regiert und vor dem sogar die Gänse Respekt haben.

Petirossi, wie der Erpel von uns genannt wird, hat seine Aufgabe erkannt und sich bestens um unsere zwei Entendamen gekümmert. Während eine Ente noch brütet, sind vor ein paar Tagen bei der andere schon die Küken geschlüpft. Am erste Tag, nach dem Schlüpfen, durften die kleinen Feidis noch nicht raus und die Mama verjagte jeden, der ihnen zu nahe kam.

Die erste Schwimmstunde gab es dann am zweiten Tag und es wurde gebadet, bis die kleinen Entlein blaue Lippen hatten.

Solche kleinen, süßen Dinger kann man doch nicht schlachten und essen. Doch man bedenke, auch der Entenbraten aus der Gefriertruhe, ohne Namen und ohne Gesicht, war einmal so ein knuddeliges, kleines Plüschentlein.

 

verrückte Hühnerwelt


Unsere Hühner verstehen es, uns immer wieder zu überraschen. So teilen sich zur Zeit, zwei Hennen ein Küken und übernehmen die Mutterrolle. Jede Henne brütete 4 Eier aus, aber nur ein Küken überlebte , nachdem sie kurz nach dem Schlüpfen von Milben befallen wurden und beide Hennen einigten sich auf die gleichberechtigte Erziehung des Nachwuchses. Cervin heißt ein wirksames Mittel gegen diese Milben und man bekommt es in jeder Veterinaria. Nachdem der Hühnerstall wieder milbenfrei war, begann auch gleich wieder das grosse Brüten und 5 Hennen, saßen auf insgesamt 30 Eiern. Letzten Samstag schlüpften die ersten sechs Küken und die erste Henne verließ ihr Nest. Zurück blieben zwei Eier, die entweder nicht befruchtet waren, oder nicht fertig ausgebrütet. Nachdem wir den Hennen öfter mal ein paar Eier aus dem Kühlschrank mit ins Nest schummeln, kann es schon mal vorkommen, dass diese Küken dann ein, zwei Tage später schlüpfen. Das weiß die Henne aber nicht und so hört sie auf zu brüten, wenn sie denkt alle Küken sind geschlüpft. Wir haben also diese übrig gebliebenen zwei Eier genommen und bei einer anderen brütenden Henne unter die Flügel gelegt. Tatsächlich guckten gestern zwei Augen mehr aus diesem Nest. Die Henne schaute etwas verdottert, denn ihr Sclupftermin steht erst für den kommenden Donnerstag im Kalender und ich nutzte einen Augenblick der Unachtsamkeit der Henne und klaute ihr das Küken aus dem Nest und brachte es zu seinen, drei Tage älteren Geschwistern. Ich behaupte mal, Hühner können nicht zählen und so gab es auch keine Schwierigkeiten bei der Eingliederung des Kükens in die Hühnerfamlie.

Eine Frage stellt sich mir nun, nach diesem gelungenen Experiment. Wer ist denn jetzt die Mutter? Die Henne, die nun die Erziehung übernimmt? Die Henne, die das Küken fertig ausbrütete? Die Henne, die das Ei legte? Oder vielleicht sogar unser Kühlschrank?

 
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Verfasst von - November 15, 2011 in Geflügelzucht, Tiere

 

Gänsenachwuchs auf der Farm


Pünktlich nach 28 Tagen, schlüpften gestern die ersten Gänseküken. Fünf Eier lagen im Nest, doch leider waren drei davon nicht befruchtet und so hat die Gänsemutti nur zwei kleine Gänslein zu beschützen.

Heute wurde das Nest das erste mal verlassen, die Gegend erkundschaftet und ein erstes Bad genommen.

Während eine Gans noch beim Eier legen ist, brütet eine andere schon seit 20 Tagen und in der nächsten Woche sollte sich auch dort der Nachwuchs einstellen. Ganz gespannt warten wir auch auf das erste Kalb in diesem Jahr, welches in den nächsten Tagen kommen soll.

Das Euter füllt sich seit ca.10 Tagen mit Milch und da wird das Kalb nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 

Huhn oder Hund?


Momentan versorgen uns unsere Hühner mit drei bis vier Eiern am Tag. Das reicht für das Frühstücksei, doch zum Backen und kochen, wird es manchmal knapp in der Eierpappe. Abhilfe sollen nun unsere neuen Legehühner schaffen, die wir uns als Küken im Tierhandel gekauft haben und die dann später am Tag ein Ei legen. 5000Gs kostet ein Küken und die Kleinen brauchen viel Liebe und Zuwendung. Von anfänglich zehn Küken leben nach einer Woche noch sieben und die sind wohl auf. Unser Manni hat dabei jetzt den Job als Glucke übernommen und lässt die kleinen Vögelchen nicht mehr aus den Augen.

So weit so gut, bloß für die nötige Wärme, sorgt immer noch eine Wärmelampe, denn es würde mit Sicherheit kein gutes Ende nehmen, wenn Manni sich auf die Küken setzen würde, obwohl bestimmt zwanzig Hühnerchen unter ihm Platz finden würden.

 
 
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