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Archiv für den Monat Mai 2010

botanischer Gaten in Asuncion


Vor zwanzig Jahren war ich das letzte mal in einem botanischen Garten. Damals waren wir in Sotschi(vorgesehener Austragungsort der olympischen Winterspiele 2014) am schwarzen Meer. Es war unsere Hochzeitsreise und wir sahen das erste mal Palmen in freier Natur. Der botanische Garten war mit kleinen Wegen sehr schön angelegt und alle Pflanzen waren beschriftet und erklärt.
Mit dieser Erinnerung besuchten wir gestern den botanischen Garten in Asuncion. 5.000Gs für Auto mit Fahrer und 2.000Gs pro Person kostete der Eintritt. Aber von botanischem Garten, wie ich ihn mir vorstelle war keine Spur. Eigentlich ist es nur ein grosser Park, mit alten Bäumen und viel Rasen. Dadurch ziehen sich gepflasterte Strassen und man kann den ganzen Garten mit dem Auto durchqueren.Es kann natürlich sein, dass wir irgendetwas übersehen haben, aber meines Erachtens muss der botanische Garten nicht unbedingt auf die Liste der abzuarbeitenden Sehenswürdigkeiten von Asuncion.
Zwei Dinge fand ich dennoch sehenswert. Einmal dieses Haus von Sr. Lopezund dieses Schild, was besagt, dass Fahrübungen hier verboten sind.Natürlich beachtet dieses Schild keiner und überall sieht man 10-jährige oder jünger, ihre Runden auf ihrem Moped drehen.
Den botanischen Garten haben wir nun endlich abgehakt und jetzt weiss ich, dass wir damit bis gestern auch nichts verpasst hatten.

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Verfasst von - Mai 31, 2010 in Ausflüge, die Hauptstadt Asuncion

 

Kaumuskelmyositis


Unsere Hunde scheinen einen Hang zu seltenen Krankheiten zu haben. Diesmal ist es Laah, unsere Mittlere. Nach vielen hin und her und sinnlosen Tierarztbesuchen, wissen wir jetzt was ihr fehlt.
Es begann damit, dass sie ihr Maul nicht mehr richtig öffnen könnte und auch Probleme beim Fressen und Bellen hatte. Ausserdem zeigte sich eine schmerzhafte Schwellung in der Kiefergelenkgegend. Wir vermuteten eine Entzündung und behandelten mit Antibiotika, worauf sich rasch Besserung einstellte und wir die Medikamente wieder absetzten.

Leider zeigten sich die Symtome nach einigen Wochen wieder und wir suchten die Uniklinik in San Lorenzo auf, weil sie diesmal nicht mehr auf die Antibiotika ansprach und sie sichtbare Veränderungen am gesamten Schädel hatte. Dort legte man Laah in Narkose und versuchte ihr das Maul zu öffnen, ohne Erfolg. Der weitere Behandlungsvorschlag der Ärztin bestand darin, den Hund erstmal für 10 Tage in Tollwutquarantäne, in eine ca. 0,5 qm grosse gefliesste Box zu stecken, nur so, um sicher zu gehen. Das liessen wir natürlich nicht zu, da wir sicher wussten, dass unser Hund keinerlei Tollwutanzeichen hatte.
Also gingen wir wieder an die Selbstrecherche, wie wir es schon bei Vista und ihrer Leishmaniose getan haben.
Bald war das typische Krankheitsbild gefunden. Kaumuskelmyositis
Wir behandeln jetzt seit etwa drei Wochen mit Cortison und es stellen sich die ersten Besserungen ein und der Hund fühlt sich pudelwohl. Sie frisst gut, es dauert halt nur ein wenig länger, aber jeden Tag wird es besser.
In verschiedenen deutschen Hundehalterforen las ich nun , dass die Krankheit auch bei deutschen Tierärzten nicht sonderlich bekannt sein muss, denn viele Hundebesitzer erlebten auch dort mit ihren Hunden so einige Odysseen, dabei ist gerade frühzeitige Behandlung für den Erfolg ausschlaggebend.
Doch eine weitere Sache liegt mir am Herzen. Als wir in der Uniklinik waren, bekamen wir als erstes wieder ein „Aufklärungsblatt“ über Leishmaniose. Darin stand wieder fälschlicherweise, dass Leishmaniose eine Seuche und nicht heilbar ist und, dass sie hochgradig ansteckend für Menschen und der Hund unverzüglich einzuschläfern ist.
Moderne Studien haben dieses längst wiederlegt, sowie unsere Vista, die wir ein viertel Jahr mit Allopurinol behandelt haben und sich jetzt bester Gesundheit erfreut. Selbst, das sonst so vorsichtige Deutschland, hat keinerlei Bedenken leishmanioseerkrankte Hunde aus Spanien aufzunehmen. Dieser Blödsinn auf dem Zettel, machte mich wieder derart wütend und dazu jetzt mein Aufruf, sollte jemand im Besitz eines aktuellen Aufklärungsblattes über Leishmaniose in Spanischer Sprache sein, möge er es mir bitte zukommen lassen, um es dann beim nächsten Tierarztkontakt vorlegen zu können. Vielleicht lassen sich so einige Tiere vor der Todesspritze retten.
 
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Verfasst von - Mai 30, 2010 in Uncategorized

 

Bus weg, Laub weg


Eigentlich war der Tag heute ganz anders geplant, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Gestern Abend kam der Anruf von unserem Autohändler. Er hat einen Käufer für unseren Bus, den wir vor einiger Zeit käuflich erworben haben. Eine Fehlinvestition, wie sich später herausstellte.
Also verließen wir heute Morgen, früher als geplant, unsere kleine Farm in Richtung Aregua. Tatsächlich war da ein Käufer für unser Fahrzeug und es ging gleich zur Notarin den Kaufvertrag machen. Eine knappe halbe Stunde dauerte die ganze Sache. Vertrag, Unterschrift, Bargeld und schon waren wir den Schlitten, auch wenn mit ein wenig Verlust, wieder los.
Dann ging es nach Hause nach Aregua und dort waren unsere Nachbarn dabei, ihren Bäumen eine neue Frisur zu verpassen. Dem schloss ich mich gleich an und engagierte die Jungs für meine zwei Nussbäume.
VorherNachher 200.000 Gs war der ausgehandelte Preis, was nicht unbedingt billig war, aber die Burschen nahmen mir eine Menge Arbeit ab und ich konnte in sicherem Abstand und auf festem Boden, die Arbeiten beobachten. Das, natürlich bei einem lecker Bierchen, welches heute mehr als angemessen war, denn Laub harken fällt in diesem Jahr aus und lästige Reparaturen für den Chevrolet fallen auch weg. Ein schöner Tag.

 
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Verfasst von - Mai 27, 2010 in Alltag, Auto

 

ein neuer Weidezaun


Damit einem die Kühe nicht weglaufen, müssen die Weiden gut eingezäunt sein. Die Weidezäune müssen regelmässig kontrolliert werden und auch oftmals erneuert werden.
Wir haben eine neue Weide abgetrennt und dazu war ein neuer Zaun nötig. Elso und sein Kumpel erledigten das für uns und arbeiteten einen Tag an 135 m Weidezaun. Alle vier Meter wird ein Zaunpfahl gesetzt, welcher je nach Holzart um 12.000 Gs kostet.Dann wird der Stacheldraht gespannt und befestigt. Drei bis vier Lagen sind notwendig, um den Rindern ihre Grenzen zu zeigen.Ein Meter Stacheldraht kostet 500 bis 1.ooo Gs. Der Arbeitslohn, für einen Arbeiter bei uns auf dem Land, beträgt 25.000 Gs.
Heute können unsere Rindviecher auf ihre neue Weide und sich den Bauch voll schlagen. Na denn, guten Appetit.

 
 

guten Morgen


Nach einem gestrigen verregneten Montag begrüsst uns heute morgen die Sonne mit wolkenlosem Himmel.Wir sind seit gestern wieder auf unserer kleinen Farm uns so sieht unser Frühstück auf dem Land aus.Frischer Maracujasaft vom Strauch vor der Tür, frische Milch von der eigenen Kuh, selbstgebackenes Brot, Frühstücksei vom eigenen Huhn, selbstgemachter Käse und die erste Salami aus eigener Produktion.
Eigentlich muss die Wurst noch zwei Wochen trocknen, aber Helmut hat schon mal eine zum verkosten rausgerückt und mein Testurteil ist: „absolut lecker“.
Natürlich gibt’s auch einen heissen Kaffee zum Frühstück, aber der ist aus dem Supermarkt.

 

Apartment in Asuncion gesucht


Marie fährt jeden morgen mit dem Bus 1,5 h zur Schule und natürlich am Nachmittag den gleichen Weg zurück. Das nervt sie und jetzt wollen wir ihr ein kleines Apartment, in der Nähe ihrer Schule suchen. Gestern machten wir uns schonmal mit dem Auto auf die Suche. Angebote waren da, so wie in diesem neu gebauten Apartmenthaus, wo zwei Zimmer mit Bad,Küche und Wohnzimmer für 5.000.000 Gs zu haben sind.Leider nicht unsere Preisklasse, denn unsere Vorstellungen liegen bei 350.000 Gs bis 450.000 Gs und da ist es schwer in Asuncion etwas brauchbares zu finden. Unsere gestrige Suche blieb ergebnislos und nun werden die Zeitungen gewälzt.
Bei unserem kleinen Ausflug in die Seitenstrassen von Asuncion sahen wir wieder mal die andere Seite des armen Paraguay’s.
Riesige Villen sind auch hier in Paraguay ein Muss für jeden, der zur gehobenen Gesellschaft gehören will und davon gibt es nicht wenige.

 
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Verfasst von - Mai 22, 2010 in die Hauptstadt Asuncion

 

Jipiaje


Nach fünf Tagen ist sie endlich wieder da.Unsere liebe,liebe Sonne.

 
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Verfasst von - Mai 21, 2010 in nebenbei bemerkt

 

kaputte Servolenkung


Die teilweise schlechten Strassen Paraguays, haben mal wieder ihre Spuren hinterlassen. Am Montag stand eine grosse Ölpfütze unter unserem Auto. Da es sowieso mieses Wetter war, nahm ich mir für den Dienstag vor, die Ursache zu suchen und wir liessen das Auto stehen.
Das Leck war dann auch schnell gefunden. Die Leitung der Servolenkung war an einer winzigen Stelle durchegescheuert.Ich hatte keine Lust, die komplette Leitung auszubauen und versuchte auf paraguayische Art und Weiese die Leitung zu flicken. Epoxidharzkleber und eine Gummimanschette sollten helfen und die Sache sah auch ganz gut aus.Genützt hat meine Reperatur aber nicht’s und das Öl spritzte weiter aus dem kleinen Loch.
Am Mittwoch dann ein erneuter Versuch. Dieses mal wollte ich die komplette Leitung ausbauen und zum schweissen bringen. Alles verlief nach Plan, bis zur letzten Schraube, die einen 24-er Maulschlüssel verlangte. Dieser befand sich aber nicht in meinem Bestand und es musste einer gekauft werden. Damit war der Mittwoch dann auch geschaftt und heute wollte ich nun endlich meine Reperaturarbeiten beenden.
Am Morgen, war die letzte Schraube schnell gelöst und ich machte mich, zu Fuss, mit meiner defekten Ölleitung auf die Suche nach einem Schweissgerät.
Wo alte Autowracks und Schrott vor der Tür stehen, sollte doch auch ein Schweissgerät nicht weit sein und so war es auch. In dieser kleinen Werkstatt wurde mir geholfen.Der Meister legte noch schnell etwas Karbid nach und ruckzuck war das Loch geflickt.Jetzt brauchte ich bloss noch etwas Hydrauliköl, welches ich auf dem Weg an einer Tankstelle kaufte.
Beim einbauen gab es , ausser einem vergessenen Dichtungsring, keine Probleme und pünktlich zum Mittagessen, konnte ich die Fertigstellung der Reperaturarbeiten melden.
Ein Liter Hydrauliköl kostete 25.000 Gs, der Schweissermeister verlangte 10.000 Gs und der 24-er Maulschlüssel war mir 15.000 Gs wert. Die reine Arbeitszeit(auf vier Tage verteilt) betrug fünf Stunden + 5km Fussweg.
Ich habe keine Ahnung, was mich diese Reperatur in einer autorisierten Fachwerkstatt in Deutschland gekostet hätte, aber hier waren es umgerechnet 12,00 Euro und etwas Zeit.

 
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Verfasst von - Mai 20, 2010 in Alltag, Auto, Preise

 

die "lecker Bierchen" Idee


Bei der Googelsuche auf Nummer eins, ist für jeden Verkäufer erstrebenswert und oftmals ein Traum. Würde „lecker Bierchen“ ein Wort wie „Pamela Anderson“ oder „Jobsuche“ sein, hätte unser Blog schon eine gute Position. Während wir seit langer Zeit mit „lecker Bierchen Paraguay“ an erster Stelle bei Google zu finden sind, haben wir Platz vier bei den Worten „lecker Bierchen“. Aber was macht man daraus.
Ich habe keine Ahnung und werde mich weiter auf den Verzehr von lecker Bierchen konzentrieren.
Eins gibt mir dennoch zu denken. Wieso, ist bei der Eingabe „lecker Bierchen“, ein Bild von meinem Vater, vor mir zu finden?

 
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Verfasst von - Mai 18, 2010 in lecker Bierchen

 

wenn nicht’s passiert


Sonntag den ganzen Tag regen. Montag den ganzen Tag regen. Jetzt ist es zehn Uhr und es regnet.Morgen soll es wieder besser werden. Hauptsache die Videos und das Brennholz reichen.

 
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Verfasst von - Mai 18, 2010 in Wetter

 
 
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