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Archiv für den Monat September 2009

Feiertagszuschlag


Stellt euch vor es ist Feiertag und keiner geht hin. Zum Andenken an die Schlacht von Boqueron im damaligen Chacokrieg, ist heute in Paraguay Feiertag, aber unsere Arbeiter kamen trotzdem zur Arbeit(freiwillig) und auf der Kartbahn wurde weiter geschuftet.
Nachdem die Damentoilette von aussen wieder in frischem weiss erstrahlt,ging es heute den Spinnenweben und Dreck im Inneren des Klohäuschen an den Kragen, welcher sich in einem Jahr Besucherpause angesammelt hat. Roberto und Chu Chu, unsere Allroundarbeiter waren begeistert von dem Hochdruckreiniger und reinigten das Herrenklo gleich mit.Nun können wir mit den Fliesen- und Malerarbeiten in den Toiletten beginnen und wir liegen voll im Terminplan. Den heutigen Feiertag holen wir auf alle Fälle nach und nehmen dafür den 30.Oktober in’s Visier.

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Verfasst von - September 29, 2009 in Alltag, Unternehmen

 

deftiger Gemüseeintopf


Direkt aus dem Garten in den Kochtopf, ging es für unser erstes, eigenes Gemüse. Im Mai kam die Saat in die Erde und nun stellen sich die ersten Erfolge ein.

 
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Verfasst von - September 28, 2009 in Pflanzen, unsere kleine Farm

 

zum Stadtmusikant


Links Mario, recht’s Peter.Die Beiden hatten, zum lecker Bierchen trinken, nach Villarrica geladen. Grund war die Neueröffnung des Restaurantes „zum Stadtmusikant“ und des Hotel’s „zum Stadtmusikant“.Über diese Eröffnung werde ich heute auch nicht berichten, weil das hat Peter schon übernommen.
Ich werde auch nicht darüber berichten, dass es ein sehr lustiger Abend war und dass lecker Bierchen sehr lecker war. Auch bin ich nicht geneigt, über die netten Leute, welche die Eröffnung mit befeierten zu berichten.
Helmut und ich werden auch nicht erwähnen, dass wir gegen ? Uhr die Stühle hoch stellten.Wir wünschen Peter und Mario viel Erfolg und viele liebe und zufriedene Gäste. Und beim nächsten Besuch beim „Stadtmusikant“ werde ich bestimmt darüber berichten.
Frage: „Wer hat mein lecker Bierchen bezahlt?“

 
 

der Paragayer in mir


In Deutschland hat man Materialien und Hilfsmittel, die einem die Arbeit um ein vielfaches erleichtern. Hier in Paraguay muss man sich selbst helfen.
Heute war meine erste Fliesenklebermischung vielleicht etwas dünn geraten und ich entwickelte meine eigene paraguayische Stützmethode gegen rutschende Fliesen.Hammer und Meißel, trockener Bambus und ein Zollstock halfen mir bei der Bewältigung meiner Probleme mit unbekantem Klebemörtel.

 
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Verfasst von - September 24, 2009 in Alltag

 

Liebes Finanzamt,


meine Frau ist eine aussergewöhnliche Belastung. Bitte sagen sie mir wo und wann ich sie absetzen kann. Aber darum geht es gerade nicht….
Wenn man will, kann man auch in Paraguay Steuern bezahlen. Auch Helmut möchte das tun und will ihr neues Geschäft ordnungsgemäss anmelden. Man kann sich dafür einen Steuerberater suchen, welcher monatlich ca. 120.000,-Gs für die Buchführung und Gewerbeangelegenheiten kostet, oder man wurschtelt sich alleine durch die paraguayische Bürokratie.
Helmut hat bis jetzt den zweiten Weg gewählt und dazu stand ein Besuch im Finanzamt an, welches sich am Anfang der „Yegros“, im Zentrum von Asuncion befindet.Wochentag’s von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr öffnet das Gebäude für Besucher seine Pforten.Um in Paraguay ein Gewerbe anzumelden, braucht man eine Steuernummer, abgekürzt RUC-Nummer(REGISTRO UNICO DE CONTRIBUYENTES).
Notwendig für diese Nummer ist eine Kopie der Cedula(Ausweis), eine laufende Rechnung(zB.der ANDE, Wasserversorger oder Katasternummer) und ein schriftlicher Antrag auf einem Vordruck, der 1000,- Gs kostet.
Beim Ausfüllen des Antrages sind einem die Finanzbeamten gerne behilflich und als wir ein paar Tips zur Steuerzahlung und Abrechnung wollten, überhörte der nette Mann unsere Frage und gab uns am Ende der Konsultation seine Telefonnummer mit der Bermerkung, dass er auch Buchhaltung für andere macht, wie praktisch.
Diese drei Papiere gibt man dann gesammelt ab und bekommt dann auch sofort seine Steuernummer, welche im Falle einer natürlichen Person der Cedula-Nummer entspricht und das für 15.000 Gs.
Das war also schon mal einfacher als gedacht und noch einfacher geht’s unter www.set.gov.py, wo man alles online erledigen kann.
Die Steuern Paraguay’s und ihre Geheimnisse, wir werden sehen was da noch kommt.

 
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Verfasst von - September 23, 2009 in Behörden, Unternehmen

 

das erste Kart ist da


Man bekommt alles in Paraguay, wenn man nur lange genug sucht. Die Suche nach Kart’s ging über’s Internet, Brasilien und vielen Werkstatt- und Händlerbesuchen.
In einer kleinen Tuningwerkstatt in Asuncion, sagte uns der Chef die Lieferung von vier gebrauchten Kart’s zu. Gestern war es soweit und wir konnten den ersten Flitzer abholen.Die erste Probefahrt machten wir direkt vor der Werkstatt, entgegengesetzt der Einbahnstrasse. Der Busfahrer staunte nicht schlecht als ihm der kleine Rennwagen entgegen kam.Dann verfrachteten wir das Kart auf unsere Ladefläche und es ging in Richtung Aregua.
Auf der Kartbahn angekommen, wurde das Kart schnell abgeladen und das erste Gummi auf die Bahn gemalt. Meine Bedenken, dass die Bahn vielleicht zu klein ist, waren umsonst, denn das Abfahren der Strecke brachte den Spass, welchen wir ereichen wollten.Schnell waren viele Zaungäste am Gelände und steckten neugierig ihre Nasen durch den Maschendraht, um zu sehen, was da für ein komisches Auto seine Runden dreht. Nun bekommen die Flitzer noch eine neue Lackierung und können bald ihren Dienst antreten.

 
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Verfasst von - September 20, 2009 in Aregua, Auto, Freizeit, Unternehmen

 

Oficina ambulante


Erwirbt man in Paraguay ein Grundstück mit Stromanschluss, läuft die Stromrechnung weiter auf den Namen des Vorbesitzers oder des Vorvorbesitzers. Das ist weiter nicht schlimm, aber wenn man Probleme mit der Abrechnung hat, kann nur derjenige Beschwerde bei der ANDE einreichen, der als Name auf der Rechnung steht.
Auch wir hatten Grund zur Beschwerde, da unser Zähler neuerdings rückwärts läuft, was vielleicht gar nicht so schlimm wäre, wenn er nicht doppelt soviel zählen würde. Also führte uns der Weg zur Stromgesellschaft um die Rechnungsadresse zu ändern. Dort mussten wir eine notariell beglaubigte Kopie des Grundbucheintrages und der Cedula(Ausweis), sowie eine Beglaubigung eines autorisierten Elektrikers einreichen. Letzterer kommt überprüfen, ob Zählernummer und Grundstückadresse übereinstimmen.
Auf die Frage, wo wir einen autorisierten Elektriker finden, empfahl uns der ANDE-Mitarbeiter gleich einen Kollegen, der „zufällig“ neben seinem Schreibtisch stand.
Dieser nahm uns sofort an die Hand, ging mit uns zum gegenüberliegenden Notarbüro und gab uns alle geforderten Papiere. Stempel, Tacker und alles was er brauchte, hatte er in seiner Hosentasche und bearbeitete unseren Antrag vorm Gebäude der ANDE.Auf die Frage, ob er sich nicht unseren Hausanschluss ansehen muss, antwortete er: „Haben wir doch gerade gemacht“.
Für seine Dienste verlangte er nun 70.000,-Gs, was sehr frech war und ich konnte ihn auf 50.000,-Gs runterhandeln, was immernoch ein unverschämtes Einkommen für eine halbe Stunde Arbeitszeit war. Wir hatten aber unseren Papierkram zusammen und gingen nun nocheinmal damit zu unserem Bearbeiter, der dann die Umschreibung des Namens im Computer vornahm. Natürlich kostete auch diese Bearbeitung etwas und es wurde eine Gebühr von 224.000,-Gs berechnet. Nun haben wir eine Rechnung mit meinem Namen und können nun unsere Beschwerde in schriftlichewr Form einreichen.

 
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Verfasst von - September 19, 2009 in Alltag, Behörden, Preise

 

Beachvolleyball ohne Strand


Gestern Abend war Anschlag zum ersten Beachvolleyballmatch auf dem eigenen Platz. Am Morgen war der Platz noch voll mit Unkraut und benötigte eine komplette Generalüberholung.Mit Hacke, Spaten und Harke wurde der Platz erst gesäubert, bevor dann zwei LKW-Ladungen mit Sand ein bischen Strandfeeling zauberten.Die Sonne war schon untergegangen und das Netz schlapperte provisorisch umher, aber wir liessen es uns nicht nehmen, einen ersten Ball über’s Netz zu hauen.Ein Jahr lang hatten wir Pause vom Volleyball und ein kleiner Muskelkater zwickt heute Morgen in den Waden, doch ab jetzt wird wieder öfter gespielt.

 
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Verfasst von - September 18, 2009 in freitag, Freizeit

 

mobiler Glaser



Dieser mutige Paraguayer hält nicht nur einfach die Hände hoch, sondern er hält eine Glasscheibe fest. Hauptsache es fängt nicht an zu regnen, denn er hätte keine Hand mehr für den Scheibenwischer frei.

 
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Verfasst von - September 17, 2009 in nebenbei bemerkt, witzig

 

Startschuss


Zwei Tage war Helmut damit beschäftigt die Werbetafel für ihr neues Projekt zu malen.Gestern Abend wurde das Schild, zusammen mit den Restaurantbetreibern Angela und Norbert, montiert.Noch fehlt der Stromanschluss am Objekt, damit die Arbeiten richtig losgehen können, aber die ANDE hat versprochen, dass bis zum Freitag ein neuer Zähler eingebaut und der Stromanschluss geklemmt ist.
Der Anfang ist gemacht und darauf gab es auch schon mal ein lecker Bierchen.

 
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Verfasst von - September 17, 2009 in nebenbei bemerkt, Unternehmen

 
 
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