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Archiv der Kategorie: Besuch in Paraguay

tschau Paraguay


Das Fleisch war eingelegt, die Bierkisten waren gefüllt und die Party konnte starten. Bevor Fliese und Alex uns gestern wieder in Richtung Oslo verließen, wollten sie sich noch einmal verabschieden und luden ein paar nette Leute zu uns auf die Farm ein.

Eine gemütliche kleine Runde sollte es werden und nachdem die Mägen mit saftigem Fleisch und Salaten bis zum Rand gefüllt waren, mussten wir uns die überflüssigen Kalorien wieder abtrainieren. Es wurde getanzt und geschunkelt und ich weiß gar nicht woher am Ende die vielen Fotos auf der Kamera kamen.

Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Heimes-Housegeräte-Band.

Jede Feier geht einmal zu Ende und auch der Urlaub von Alex und Fliese ist nun vorbei. Es war nicht ihr letzter Besuch in Paraguay und sie versprachen in einem Jahr wieder zu kommen. Auf unserer kleinen Farm kehrt nun wieder Ruhe ein und wir können uns wieder dem Alltag zu wenden und auch beim Leckerbierchenhersteller Cerverpar, müssen keine Sonderschichten mehr eingelegt werden – jedenfalls bis zum Wiedersehen.

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wieder nach Hause


So schnell gehen drei Wochen vorbei. Während ich hier jetzt sitze, befinden sich meine Eltern im Landeanflug auf Frankfurt. Gestern Nachmittag verabschiedeten wir sie am Asuncioner Flughafen und sie traten wieder ihren Heimweg ins kalte Deutschland an.

Es waren drei schöne Wochen und im Gepäck sind eine Menge Fotos und Erinnerungen. Bei uns kehrt nun wieder für zwei Wochen der Alltag ein, bevor sich dann der nächste Besuch angekündigt hat.

 
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Verfasst von - November 15, 2012 in Besuch in Paraguay

 

15 Jahre fehlen


So ein Geburtstag hatten wir noch nicht auf unserer kleinen Farm. Mein Vati hat nichts anderes in seinem Urlaub zu tun gehabt, als sein 85. Lebensjahr bei uns zu vollenden. Eine kleine Feier war das wenigste, was wir ihm organisieren konnten und das haben wir natürlich gemacht.

Liveband, Schwein am Spieß, und viele liebe Gäste werden für meinen Vater unvergesslich bleiben.

 
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Verfasst von - November 13, 2012 in Besuch in Paraguay, Geburtstag

 

Urlaubsgrüße aus Paraguay


Vier Tage sind meine Eltern nun bei uns und wir ließen den Urlaub ruhig angehen. Die Farm wurde erkundschaftet, das Wetter wurde bestaunt, welches momentan mit Frühjahrsstürmen, Gewittern und Sonnenschein im Wechsel aufwartet und meine Mutter versuchte sich in der hohen Kunst des Melkens.

Mein Vater hat mir den Job als Poolboy abgeluchst und gibt sich als David Hasselhoff von Paraguay.

Natürlich gab es auch schon leckeren Apfelkuchen von Mutti, der natürlich der Beste der Welt ist.

Heute wollten wir eigentlich einen kleinen Angelausflug machen, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung und es regnete bis in den Nachmittag Bindfäden. Irgendwann zeigte sich dann doch noch die Sonne und da war dann noch die Sache mit den Pferden. Ganz nach dem Motto, „träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“ ließ sich Pauls Omas ein Pferd satteln, schwang sich mit 72 Jahren nochmal in den Sattel und Paul erklärte seiner Oma die Bedienung.

Nach einer kurzen Einweisung machte ich dann mit meiner Mutti einen Ausritt.

Mit den paar Worten, „das machen wir aber noch einmal“, brachte sie ihre Begeisterung zum Ausdruck und beim nächsten mal, zeige ich ihr vielleicht eine der vielen Despensen auf dem Weg, wo sie dann auch mal ein lecker Bierchen ausgeben kann. Ich freu mich darauf und mal schauen, was der Urlaub noch für meine Eltern bereit hält.

 
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Verfasst von - Oktober 28, 2012 in Alltag, Besuch in Paraguay

 

deutscher Staatsbesuch


Gestern Morgen 10.10Uhr, mit 40 Minuten Verspätung, landeten meine Eltern auf dem Aeropuerto International Silvio Pettirossi.

Zum zweiten mal besuchen sie uns in Paraguay und werden nun die nächsten drei Wochen bei uns auf der Farm Urlaub machen.

Natürlich waren ihre Enlkelkinder vollzählig am Flughafen angetreten und freuten sich auf Oma und Opa.

35 Stunden waren meine Eltern unterwegs und waren froh, endlich am Ziel zu sein. Am Abend gab es dann noch ein Willkommensleckerbierchen bevor es ins Bett ging.

Im Gepäck waren neben vielen Leckereien und natürlich Bautzener Senf, auch ein heftiges Gewitter, welches uns heute einen halbtägigen Stromausfall bescherte. Jetzt funktioniert das Licht wieder und wir freuen uns auf drei Wochen Urlaub mit meinen Eltern.

 
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Verfasst von - Oktober 26, 2012 in Besuch in Paraguay, urlaub

 

Septemberende


Das war er dann schon wieder – der September. Im September vor vier Jahren kamen wir nach Paraguay und auch den heiligen Boden unserer kleinen Farm betraten wir zum ersten mal im September 2008. Doch irgendwie rutschte der September in diesem Jahr, wahnsinnig schnell an uns vorbei. Vielleicht lag es an diesem komischen Wetter, was uns von Temperaturen von 5°C bis knapp 40°C alles abtemperierte oder an diesem nervigen Wind der täglich um die Ecken pfiff. Vielleicht war es auch unser Internetempfang, der kaum da, auch schon wieder weg war. Oder waren es die zwei Tage, die wir ohne Strom zu Hause saßen? Wir gehen schnur stracks auf den 21. Dezember hin und da endet ja bekanntlich der Majakalender. Vielleicht ist die Theorie mit dem Weltuntergang doch nicht so weit her geholt und Wetterschwankungen, Stromausfälle und Internetstörungen sind die ersten Anzeichen dafür. Doch allem zum Trotz, eines war auch in diesem September normal. Das lecker Bierchen schmeckte wie immer und an Gründen zum genießen, fehlte es nicht in dem vergangenen Monat. Obwohl, das letzte frische Gekühlte, gab es am vergangenen Dienstag, als sich Michaela und Christian von Paraguay verabschiedeten und wieder in Richtung Heimat, nach Deutschland flogen.

Drei Wochen Kennenlernurlaub in Paraguay lagen hinter ihnen und neben unserer kleinen Farm und der „Granja Don Ernesto“, lernten sie noch die „Casa Ritter“ und die Straussenfarm „Mbuni“ kennen. Inzwischen sind sie wieder in Deutschland und dürften schon ein paar Eindrücke und das lecker Bierchen verdaut haben. Apropos lecker Bierchen……..

 

Tchau, tchau Paraguay


Der Urlaub ist vorbei und Dirk und Jörn haben die Heimreise angetreten. Zum Abschluss fuhren wir gestern noch zu den Wasserfällen von Foz de Yguazu.

Im direkten Vergleich, mit dem Salto Cristal vom Vortag, lag der kleinere Wasserfall mit seinem natürlichen Badebecken, bei den beiden nach Punkten deutlich vorn.Um 19.00Uhr verabschiedeten wir Dirk und Jörn auf dem Busbahnhof in Foz, von wo aus sie in Richtung Sao Paulo starteten.

Während wir gegen Mitternacht wieder auf unserer kleinen Farm waren, erreichen die beiden heute gegen 10.00Uhr Sao Paulo und fliegen dann um 14.00Uhr weiter über Madrid nach Berlin.Nach vier Wochen faulenzen, 6kg Gewichtszunahmen, einer vergrößerten Leber und leichter Müdigkeit, kehrt nun wieder Ruhe auf unserer kleinen Farm ein und unser Farmleben normalisiert sich wieder.Dirk und Jörn müssen sich nun wieder an den Alltag in Deutschland gewöhnen und eins haben sie uns versichert – sie kommen wieder.

 
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Verfasst von - Januar 26, 2012 in Besuch in Paraguay

 

Wo geht`s denn hier zum Salto Cristal?


Versteckt in den Bergen von la Colmena liegt der „Salto Cistal“ und wir machten uns heute auf die Suche nach dem versteckten Wasserfall. Ca. 50km von unserer kleinen Farm entfernt liegt das Städtchen La Colmena. Fährt man die neue Strasse von La Colmena in Richtung Villarrica, erreicht man nach ungefähr 4km eine langgezogene links-rechts Kurve. Kurz danach biegt man in eine unscheinbare Erdstraße nach rechts ab. Nach ungefähr 7km verlässt man diesen Weg nach links und fährt quer durch die Zuckerrohrfelder der Chacra Salto Cristal. Wegweiser sind Fehlanzeige und man muss sich durchfragen, bis man an dieses Tor kommt.

Hier werden pro Person 10.000Gs Eintritt verlangt und nachdem das Auto geparkt ist, hat man noch ca. 1km Fußmarsch vor sich.

Festes Schuwerk sollte unbedingt im Reisegepäck sein, denn selbst ich, als eingefleischter Badelatschero, kam bei dem steilen Abstieg, welcher nur durch ein paar Seile „gesichert“ ist, ins schleudern.

Die Anstrengungen dieses Weges werden am Ende reichlich belohnt. Ein kleiner Flusslauf mit glasklarem Wasser lädt zum baden ein, doch noch ist man nicht am Ziel.

Flussaufwärts geht es nun noch ca. 150m bevor man den Salto Cristal erreicht.

Ein, mit eiskaltem, glasklarem Wasser gefülltes, natürliches Badebecken ist eine willkommene Erfrischung und die ganz mutigen wagen sich auf kleine Felsvorsprünge und springen in das ca. 6m tiefe Badebecken.

Es ist ein wunderschöner Ort und wo sich am Wochenende viele Ausflügler und Camper treffen, war es heute eher ruhig und wir teilten uns den Salto Cristal nur mit einer sechs köpfigen Gruppe des Peace Corps, mit denen wir schnell ins Gespräch kamen. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück und der Aufstieg, aus dem Flusstal sollte uns noch ein kleines Abenteuer bringen.Dirk und Jörn hangelten sich vor mir die Seile hoch und ich folgte ihnen mit einigem Abstand. Hinter mir kämpfte Helmut mit dem Aufstieg und plötzlich hörte ich ein seltsames rasseln. Mein Blick suchte den Ursprung des Geräusches und da sah ich, ca. 30cm entfernt von meiner linken Hand, einen aufgerichteten Schlangenkopf. Ganz langsam bewegte ich meinen Arm von der drohenden Gefahr weg und plötzlich schnellte die Schlange in meine Richtung und verfehlte meine Hand nur knapp. Durch ihren Vorstoß verlor sie den Halt auf ihrem Stein, rutschte an mir vorbei und landete in ca. 1m Entfernung auf dem nächsten Felsvorsprung. Wieder startete sie einen Angriff auf mich, der dieses mal knapp mein Bein verfehlte. Schnell kletterte ich aus der Reichweite der Schlange und nun galt es Helmut an ihr vorbei zuschleusen. Nach ein paar gezielten Steinwürfen, verschwand die Schlange im dichten Unterholz und Helmut kletterte mit dem Anschub von einer Menge Adrenalin an der Gefahrenzone vorbei. Ich wäre ein schlechter Berichterstatter, wenn ich kein Foto von dem Angreifer gemacht hätte und hier ist es.

Mit lautem Herzklopfen setzten wir nun unseren Weg fort und erreichten ohne weiter Zwischenfälle unser Auto.Es war ein toller Ausflug den ich jedem empfehlen kann, auch wenn man die Begegnung mit einer Klapperschlange nicht dazu gehören sollte. Der Fotoapparat sollte genauso im Gepäck sein wie festes Schuhwerk und etwas Fitness und wer noch mehr Fotos sehen will, klickt hier.

 

deutsche Spuren in Paraguay


Der Urlaub für Dirk und Jörn neigt sich langsam dem Ende. Nachdem wir den beiden, drei Wochen lang Paraguay gezeigt haben, besuchten wir in den letzten Tagen ein paar deutsche Einwanderer und Jörn und Dirk konnten verschiedene Meinungen über das Auswandern nach Paraguay hören. Da gibt es welche, die schon über zehn Jahre hier leben und heute sagen, dass sie nicht wieder nach Paraguay auswandern würden. Sie hörten viele, schlimme Geschichten über Überfälle, Kriminalität und die paraguayische Mafia. Natürlich gab es auch positive Meinungen über Paraguay und deutsche Auswanderer die sich hier, auch nach vielen Jahren immer noch sau wohl fühlen.Zum Beispiel machten wir in Villarrica Station und kehrten im Hotel Paraiso ein, welches von einem deutschen Ehepaar geführt wird. Eine leckerere kalte Platte, war eine willkommene Abwechslung zum täglichen Rindersteak und Fleischteller.

Nach dem Abendessen ließen wir uns einen leckeren Eimer Sangria schmecken und eine lustige, deutschsprachige Runde hinterließ bei den Beiden doch noch einen positiven Eindruck von Paraguay.Heute Abend gibt es nun das letzte Abendessen bei uns auf der Farm und bevor es morgen die grossen Wasserfälle gibt, gibt es heute noch den kleinen.So, Badehose eingepackt und los geht`s.

 

die Cowboys von Quiindy


Gestern Morgen wurden die Pferde gesattelt und wir machten einen kleinen Ausflug in die Natur.

Die Pferde borgten wir uns aus der Nachbarschaft zusammen und unser Capataz und unser Nachbar übernahmen die Führung über Wiesen, Felder und Bäche.

5 Stunden dauerte unser Ausritt und natürlich gehörten kleine Pausen mit einem lecker Bierchen mit zum Ausflugsprogramm.

Auf unserem Ausritt trafen wir auch diesen jungen Mann.

Auf 110 Jahre wird sein Alter geschätzt was man ihm nicht unbedingt ansieht. Es war ein toller Ausflug mit viel Natur pur.

Am Ende waren wir aber wieder froh, festen Boden unter den Füssen zu haben und die Pferde freuten sich über eine erfrischende Dusche.

 
 
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