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Archiv der Kategorie: Besuch in Deutschland

Wieder Leben auf der Farm


Nachdem ich nun über fünf Wochen alleine auf der Farm war und die Einsamkeit genießen konnte, herrscht hier nun wieder reger Betrieb. Unser Sohn Paul ist mit seiner Freundin Anny bei uns eingezogen und auch Helmut ist zurück von ihrem Deutschlandtrip und gestern mit fünf Stunden Verspätung in Asuncion gelandet. Sie ist froh wieder zu Hause zu sein und ich natürlich auch. In den nächsten Tagen werden wir es ruhig angehen lassen, denn es gibt eine Menge zu erzählen.

Die letzten fünf Wochen haben mir gezeigt, dass ich durchaus alleine überlebensfähig bin, doch die ganze Sache mit Partner viel mehr Spaß macht.

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5 Wochen Spaghetti


Heute Morgen um vier Uhr am internationalen Flughafen Pettirossi in Asuncion.

Helmut hat mich verlassen und ist jetzt auf dem Weg ins herbstliche Deutschland.

Ich bin inzwischen vom Gate zurück auf der Farm und gewöhne mich an die Einsamkeit. Ok, es ist nur für 5 Wochen, aber so lange werde ich mich wohl mit Rühreiern und Spaghetti über Wasser halten und muss auf meine liebe Frau und eine fantastische Köchin verzichten. Ich werde es überleben und das lecker Bierchen schmeckt bestimmt auch ohne das einer mitzählt.

 
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Verfasst von - September 1, 2014 in Besuch in Deutschland

 

Deutschland im Fußballfieber


Ganz Deutschland redet über Fußball und natürlich hat das Fußballfieber auch uns angesteckt. So sitzen wir, zwischen unseren eng gesteckten Terminen, immer wieder vor der Glotze. Und weil alleine Fußball gucken keinen Spaß macht, schaut man sich das Spiel in der Gemeinschaft an. Public Viewing heißt das dann und wird in den verschiedensten Formen betrieben. Hier mit meinen Kumpels in Salzwedel.

Oder hier in Bad Saarow im großen Saal.

Und es geht noch größer, wie hier in der alten Försterei in Köpenick, in der die Veranstalter das größte Wohnzimmer Deutschlands aufgebaut haben.

Wie auch immer die Ergebnisse lauten, es macht Laune und die Stimmung bei den Fans ist super.

Auch Helmut lässt sich gerne mal zum Jubeln hinreißen.

So langsam heißt es nun für uns Koffer packen. Unsere Besuchsliste ist nicht komplett abgehakt und Städte wie Bremen und Köln werden auf den nächsten Deutschlandbesuch verschoben. Trotzdem haben wir viele liebe Menschen wieder getroffen und hatten eine schöne Zeit.
Eine kuriose Geschichte ist das Treffen mit Ingo, den wir von früheren Baustellen her kannten. Ihn entdeckten wir ohne vorherige Absprache im Stadion „alte Försterei“, zwischen geschätzten 20.000 Besuchern.

Mein Flieger in Richtung Barcelona startet morgen Mittag und Helmut wird nicht dabei sein. Sie muss noch bis Freitag warten, ehe sie wieder nach Hause darf. Ein kleineres Durcheinander bei der Flugbuchung ist der Grund dafür, doch ich freue mich trotzdem auf unsere kleine Farm. So, und nun muss ich lecker Bierchen kalt stellen, denn heute Abend wird nochmal der Grill angeheizt.

 

Grillabend in Hoyersburg


Wir haben mal wieder unser Quartier gewechselt und sind nun bei meinen Eltern in Hoyersburg. Hier verbrachte ich meine Kindheit und Jugend und ich habe viele schöne Erinnerungen an diesen Ort. Gestern Abend wurde der Grill angeheizt und ein paar Würste gebraten.

Auf der Speisekarte stand auch gegrillte Ananas, wobei sich hier ein keines Problem ergab. Meine Mutter hatte keine Spießer zum aufspießen der Ananas. Normalerweise wäre man nun in den Supermarkt gegangen und hätte welche gekauft – in Deutschland gibts ja alles. Doch wir verschwanden in der Werkstatt meines Vaters und fanden stabilen Schweißdraht, welcher schnell auf Länge gesägt, angespitzt und zurecht gebogen wurde. Fertig waren die Schaschlikspieße.
Es war eine lustige Runde im Kreise der Familie und wir hatten jede Menge zu erzählen.

Zum Abschluss eines schönen Abends gabs dann noch ein klasse Fußballspiel, welches Lust auf mehr macht.

 

Pfingsten in Berlin


Es war ein schönes Pfingstfest und eigentlich verlief alles nach Plan. Am Samstag war Strandtag bei schönstem Sommerwetter mit lieben Freunden.

Der Sonntag stand im Zeichen des Karneval der Kulturen in Berlin mit tollen Kostümen und bunten Straßen.

Natürlich durfte Paraguay bei diesem Umzug nicht fehlen.

Und hier fünf Paraguayfans.

Gestern dann ein ruhiger Pfingstmontag. Relaxen, Eisessen und ein Besuch bei meiner Cousine waren die Höhepunkte und bis dahin verlief alles nach Plan. Heute Morgen dann böses Erwachen. Das Auto war geklaut. Dreiste Diebe brauchten wohl in der Nacht eine Fahrmöglichkeit und entwendeten Dirks Auto. Da kommen wir aus dem gefährlichen Paraguay nach Deutschland und hier wird uns vor der Nase das Auto gemopst und die Polizei hat wenig Hoffnung auf ein Wiedersehen. Aber warten wir es ab. Auto geklaut in Deutschland, jetzt fehlt bloß noch, dass wir hier von einer Schlange gebissen werden.

 
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Verfasst von - Juni 10, 2014 in Besuch in Deutschland, urlaub

 

auf gehts ins Pfingstwochenende


Wir waren viel unterwegs in den letzten Tagen. Unsere Tour ging durchs schöne Sachsenland und natürlich durch Berlin. Gestern dann der Anruf meiner Mutter. „Euer Koffer ist soeben angekommen.“ Manches dauert eben einfach etwas länger.
Heute Morgen sieht es über uns so aus.

Tief blau und wolkenlos startet der Himmel ins Pfingstwochenende. Und der Wetterbericht verspricht für die nächsten Tage bestes Sommerwetter. Also Badehose eingepackt und ab zum Strand. Morgen sind wir in der Strandbar disati am Werlsee in Grünheide anzutreffen. Ich finde ein passender Ort für das morgige Fest, mit besten Voraussetzungen für Spiel, Spaß und lecker Bierchen.
Übrigens, momentan sind wir unter folgender Nummer zu erreichen: 01758431816

 
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Verfasst von - Juni 6, 2014 in Besuch in Deutschland, urlaub

 

Angekommen in Deutschland


Die ersten sechs Tage unseres Deutschlandtrips sind schon rum und vergingen wie im Fluge. Apropo Fluge, wir landeten letzten Mittwoch wohlbehalten auf dem Flughafen Berlin. Doch der fehlende Koffer von Barcelona ist bis heute noch nicht aufgetaucht, aber dadurch lassen wir uns nicht die Laune vermiesen und genießen unseren Urlaub.
Das erste Ziel unserer Reise war unsere alte Heimat Salzwedel. Quartier bezogen wir bei meinen Eltern und trafen viele alte Freunde und Bekannte wieder. Der erste große Höhepunkt waren dann die Werbeprospekte, die täglich in der Post liegen. Was es hier alles zu kaufen gibt ist schon der Wahnsinn.

Wir schlenderten durch den Supermarkt wie durch ein Museum und allein die riesige Auswahl an den verschiedensten Ketchupse war schon überwältigend. Am Ende verließen wir den Supermarkt nur mit einer Nussschokolade, welche aber auch gleich an Ort und Stelle verzehrt wurde. Am Vatertag und beim Hansefest in Salzwedel gab es dann einige lecker Bierchen. Ich musste aber feststellen, dass das deutsche Bier nach meinem Geschmack nicht mit dem paraguayischen Pilsen mithalten kann. Das Wetter in den letzten Tagen war akzeptabel und so sattelten wir unsere Fahrräder und radelten durchs frische Grün des nahe gelegenen Wendlandes.

Und dann trafen wir sie endlich, die BIO-Milchkühe. Friedlich grasend auf einer Weide und am liebsten hätte ich diese Prachtexemplare gleich mitgenommen.

Von Salzwedel aus ging es dann wieder in Richtung Berlin, wo wir nun in Neuenhagen bei Dirk unsere Zelte aufgeschlagen haben. Auch hier wurden natürlich erst einmal Freunde und Bekannte besucht und der Grill wurde angeheizt.

Gott sein Dank hat nun die Arbeitswoche wieder begonnen und die Feierlichkeiten werden erst einmal bis zum Pfingstwochenende aufs Minimum reduziert. Für uns Zeit ein bisschen durchzuatmen, bevor es dann am kommenden Wochenende nach derzeitiger Planung an die Ostsee geht. Und jetzt gibts erst einmal überbackenen Rosenkohl.

 

Hola Europa


Das ist ja der Wahnsinn! Ich sitze hier in 12000m Höhe im Flugzeug und habe Internet. Herzlich Willkommen in der modernen Welt, kann ich da nur sagen. In einer Stunde landen wir in Berlin wie geplant. Obwohl wir fast unseren Flieger verpasst haben.
Barcelona war ein toller Zwischenstop, auch wenn uns ein Koffer abhanden gekommen ist. Ich denke mal in Buenos Aires gab es gestern eine kleine Party in der Kofferabfertigung, denn ausgerechnet der Koffer mit unseren Mitbringseln kam nicht in Barcelona. an. Das heißt 2 Liter paraguayischer Rum und zwei Stangen Zigaretten landen nicht an ihrem eigentlichen Bestimmungsort. Und meine komplette Garderobe fehlt auch.
Aber egal, vielleicht taucht der Koffer ja noch wieder auf.
Für die gestrige Nacht hatten wir uns ein schnuckeliges Hotel in Flughafennähe gebucht. Am Abend wollten wir uns dann ein bisschen im Zentrum von Barcelona umschauen und irgendwie sind wir dann in einer gemütlichen Bar hängen geblieben.
Wann wir im Hotel waren wissen wir nicht so richtig, aber Helmut schreckte dann heute Morgen um 6.50Uhr hoch. Das wurde auch Zeit, denn unser Flieger wollte um 8.20Uhr starten und ich glaube der wär auch ohne uns geflogen. Das Taxi war schnell da und pünktlich zum letzten Aufruf  waren wir dann auch schon am Check-In.
So, in einer Stunde gibts Döner und ich freu mich.

 
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Verfasst von - Mai 28, 2014 in Besuch in Deutschland, urlaub

 

Hilfe, der Winter steht vor der Tür


11°C, Regen und dicke Wolken, der Winter rückt immer näher.

Es ist Zeit die Flucht zu ergreifen und den Sommer zu suchen. Und wo ist er gerade zu finden? Im guten alten Deutschland. Also nix wie hin. In den nächsten drei Tagen sind wir unterwegs. Drei Tage – drei Städte. Morgen Buenos Aires, Dienstag Barcelona und am Mittwoch Berlin, so sieht die Planung aus. Unser letzter Besuch in Deutschland ist nun schon drei Jahre her und es wird mal wieder Zeit für frischen Spargel und knackige Kirschen.
Ich hoffe nur, dass der Regen bald nachlässt. Denn wenn nicht, warten morgen Früh aufgeweichte und schlammige Wege auf uns und da unser Allrad nicht funktioniert, könnte es gleich zu Beginn unserer Reise spannend werden.

 
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Verfasst von - Mai 25, 2014 in Besuch in Deutschland

 

>gut gelandet


>Ohne nennenswerte Zwischenfälle, ohne Zollkontrolle und fast pünktlich, landeten wir gestern früh 00.05Uhr in Asuncion. Überrascht wurden wir von sommerlichen Temperaturen um 25°C und dass, obwohl hier in drei Tagen offiziell der Winter beginnt.
Es waren zehn schöne Tage in Deutschland, einem Land, in dem alles so geordnet ist, wo es kaum Müll an den Straßenrändern gibt, die Supermärkte keinen Wunsch offen lassen, die Baumärkte jeden Heimwerker glücklich machen, nur neue Autos die glatten Straßen befahren und wir den Anschein hatten, dass alle Menschen glücklich sind.
Es war bestimmt nicht unser letzter Besuch in der alten Heimat, aber heute sind wir erst einmal froh, wieder zu Hause auf unserer Farm zu sein.

 
 
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