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Archiv für den Monat Oktober 2009

Diagnose: Staupe


Acht Wochen ist unsere Baby nun alt und hätte in den nächsten Tagen ihre Schutzimpfungen bekommen. Vorgestern morgen bekam sie plötzliche Krampfanfalle und spuckte Blasen. Der schnell herbeigerufene Tierarzt, nahm sie auch sofort mit in die Praxis und ihr Blut wurde im Labor getestet.
Am Nachmittag brachte der Veterinär, mit der traurigen Nachricht, dass unsere Baby Staupe hat, unseren Hund wieder. Bei der Art der Staupe, handelt es sich um eine besonders gefährliche und ihre Überlebenschance liegt bei 3%.
Sie bekam Spritzen und eine Tablette und nun hiess es abwarten.Gestern morgen war eine leichte Besserung zu erkennen und auch das Fieber war zurückgegangen. Der Tierarzt kommt jeden morgen und am abend vorbei und Baby bekommt ihre Spritzen. Gestern abend sagte er, dass sie auf dem Weg der Besserung ist und wir Hoffnung haben dürfen.
Heute ist der Tag der Eröffnung unserer Kartbahn und Baby wird mit dabei sein.

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Verfasst von - Oktober 30, 2009 in Alltag, Tiere

 

noch 64 Stunden


Bei Peter dem Stadtmusikanten las ich heute einen kleinen Bericht über die Mittagsruhe in Paraguay.
Momentan können wir von der Siesta nur träumen, denn absolutes Chaos macht sich auf dem Projekt „Kartbahn“ breit. Zwei von vier Karts brauchen einen neuen Motor, die komplette Bahn muss noch hergerichtet werden, der Pool braucht einen neuen Filter und Skimmer, die Klärgrube muss geleert werden, in den Herrentoiletten fehlt der Klempner, die zugesagten Kühlschränke und Bestuhlungen vom Getränkelieferanten sind seit einer Woche überfällig und das alles drei Tage vor der Eröffnung.
Auch wenn wir momentan nicht die Zeit für eine Siesta haben, heisst es trotzdem „tranquilo, das wird schon irgendwie“, denn eins haben wir von den Paraguayern gelernt:“Der Tag ist immer gleich lang, aber unterschiedlich breit“.

 
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Verfasst von - Oktober 28, 2009 in Alltag, Unternehmen Kartbahn

 

Haschisch und Marihuana


Man könnte denken, es ist Unkraut, doch eigentlich ist diese Pflanze weltberühmt.In den ländlichen Regionen hat sie fast jeder und mein Capataz sagt, dass bis zu drei Pflanzen in Paraguay, für den Eigenbedarf erlaubt sind, aber ob das stimmt, muss ich noch erforschen. Die Rede ist natürlich von der Cannabispflanze. Für die einen ist es eine gefährliche Droge und für die anderen ein Heilmittel. Für mich ist es eine ganz normale Pflanze, die durch ihren Preis und das Verbot erst interessant geworden ist.

 
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Verfasst von - Oktober 26, 2009 in das Land, Pflanzen

 

Kurztrip nach Quiindy


Drei Wochen waren wir nicht auf unserer kleinen Farm nach dem Rechten sehen. Gestern nahmen wir uns eine kurze Auszeit von der Kartbahn und als wir einen abendlichen Spaziergang über unser Land machten, merkten wir, dass wir lange nicht da waren.Hunderte von kleinen Spinnen hatten unseren Weg zugesponnen und es war kein Durchkommen.
Auch unsere Gänse sind ordenlich gewachsen und beeilen sich pünktlich zu Weihnachten fertig zu werden.Heute Morgen wurde dann schnell noch der Gemüsegarten geplündert, bevor es dann wieder nach Aregua ging.Es war nur ein kurzer Besuch auf unserer Ranch, aber die Arbeit ruft und wir gehen in die letzte Woche vor der Eröffnung der Kartbahn.

 
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Verfasst von - Oktober 26, 2009 in unsere kleine Farm

 

Karamba


In einer funktionierenden Ehe muss es auch mal richtig krachen.

 
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Verfasst von - Oktober 24, 2009 in Uncategorized

 

30.Oktober


Es gibt kein zurück mehr. Seit einer Woche läuft die Werbung für die Kartbahn.1000 Flyer sind bereits unterwegs und auf denen wird die Eröffnung am 30. Oktober angekündigt. 1000 Flyer in seidenglanz und gutem Papier kosteten 350.000Gs.
Seit gestern läuft auch die Radiowerbung jede volle Stunde, 16 mal am Tag. Die Werbung ist auf drei Radiosendern unserer Umgebung zu hören und kostet uns monatlich 500.000Gs. Noch herrscht totales Chaos auf dem neuen Gelände, aber der 30.Oktober steht fest und es gibt kein zurück mehr.

 
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Verfasst von - Oktober 23, 2009 in Unternehmen Kartbahn

 

Kartotroniker


Ein gutes halbes Jahr war Paul in der INFOZONE in Luque beschäftigt und ging gerne zur Arbeit. Der Reiz der Kartbahn veranlasste ihn eine schriftliche Bewerbung an die Mama zu schreiben und nach einem intensiven Vorstellungsgespräch wurde seine Bewerbung angenommen und seit vier Tagen ist er der Mechaniker Nr.1 auf der Kartbahn. Seinen alten Arbeitgeber, die INFOZONE wird er aber nicht vergessen und immer wieder mal vorbeischauen.In diesem Zusammenhang schicke ich ein dickes, fettes Dankeschön an Uwe, Marianne und Nico von der INFOZONE in Luque.

 

Feiner Landregen


Einer der regenreichsten Monate in Paraguay ist der Oktober und wenn es regnet, regnet es richtig. Diese Bilder machte Helmut gestern in der Hauptstadt.An solchen Tagen sollte man sich gut überlegen, wo man sein Auto parkt. Es ist schon vorgekommen, dass Fahrzeuge erst am anderen Ende der Stadt wieder „aufgetaucht“ sind.

 

2.Teil


Da sass ich nun im hohen Gras und lauschte ob mir jemand folgte. Es war nicht’s zu hören und mein Puls wurde etwas ruhiger. Es war Ende November und die Temperaturen bewegten sich um die 10°C. „Was nun?“ dachte ich und überlegte was zu tun ist. Mich fröstelte ein wenig, da ich keine Jacke hatte und ich beobachtete die Umgebung. Mein Haus war nicht weit entfernt und ich hätte sogar Blickkontakt gehabt, wenn da nicht einige hohe Bäume und ein paar Häuschen den Blick versperrten.
Dann sah ich 4 Einsatzwagen mit Blaulicht in unserem Wohngebiet umherkreisen. „Die suchen mich wohl.“ Nach Hause konnte ich also nicht und so beschloss ich die Nacht bei einem Freund zu verbringen. Der Weg dorthin gestaltete sich schwierig, denn immer wieder musste ich in die Büsche, da ständig Polizeiautos meinen Weg kreuzten.
Irgendwie erreichte ich das Haus meines Freundes und nachdem ich ihm die Geschichte erzählte, korkten wir uns noch ein lecker Bierchen auf und gegen 1.00Uhr morgens schlief ich ein.
Am nächsten Tag hatte sich die Lage im Dorf beruhigt und die Polzei ging wieder ihrem normalen Dienst nach. Ich ging nach Hause, wo auch schon, komischer Weise, das Fahrzeug vom Vorabend geparkt war und meine liebe Fru erwartete mich schon. Sie erzählte mir, dass die Polizei in unser Haus eingedrungen ist und alles nach mir abgesucht hat.
meine Frau:“Das dürfen die, denn Auto fahren unter 1,1 Promille Blutalkohol ist eine Straftat und die Polizei darf durchsuchen, was sie will, wenn Gefahr im Verzug ist.“
Ich wusste nicht was nun kommen wird, aber mein Führerschein war immer noch bei der Polizei und so entschloss ich mich den Weg auf’s Revier anzutreten und nach meinem Führerschein zu fragen.
Ein dicker Klingelknopf sollte mir die Tür zur Wache öffnen.
Stimme aus der Sprechanlage:“Ja bitte, sie wünschen?“
Ich:“Guten Tag, ich wollte meinen Führerschein abholen.“
Stimme aus der Sprechanlage:“He, welchen Führerschein, wie ist ihr Name?“
Ich:“K.H.“
Stimme aus der Sprechanlage:“Aaahhhh, na dann komm se mal rin.“
Der Summer brummte und zwei Beamte empfingen mich an der Tür.
Beamte:“So sieht also der Flüchtling aus, der unseren ganzen Laden gestern in Bewegung gebracht hat.“
Die netten Kollegen machten mir klar, dass mein Führerschein auf dem Weg zur Kriminalpolizei ist und ich Bescheid bekomme wie es weitergeht.
Nach zwei Tagen, hatte ich Post und man lud mich zur Stellungnahme vor.
Kriminalhauptkommissar:“Gegen sie läuft ein Ermittlungsverfahren, wegen Verdacht auf Führen eines Fahrzeuges unter Alkohol. Wollen sie Stellung nehmen?“
Ich:“Ich habe ein Bier getrunken, was ich den Beamten auch sagte aber die wollten mich gleich zur Blutprobe mitnehemen. Aber ich habe Angst vor Spritzen und deshalb bin ich abgehaun.“
Kriminalhauptkommissar:“Ich werde den Sachverhalt der Staatsanwaltschaft mitteilen und glauben sie mir, auch wenn sie ihren Führerschein zurückbekommen sollten, irgendwann erwischen wir sie.“
Vier Tage später fuhren wir in den Urlaub nach Paraguay. Nach drei Wochen mussten wir wieder nach Hause und als wir unseren Briefkasten öffneten, fanden wir zwei Briefe von der Staatsanwaltschaft vor. In einem war der Bescheid, dass die Anklage fallen gelassen wurde und in dem anderen war mein geliebter Führerschein.
Die Gesetze in Deutschland sind doch manchmal komisch. Man läuft vor der Polizei weg und alles wird gut.

 
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Verfasst von - Oktober 22, 2009 in Blödsinn Deutschland, witzig

 

Teil 1


Diese Geschichte beruht vielleicht auf einer wahre Begebenheit, aber kann auch frei erfunden sein.
Manchmal fallen einem Dinge in die Hand, die in einem bestimmte Erinnerungen wecken. Bei mir war dies heute ein Pullover, welcher ein grosses Dreiangel auf der Bauchseite aufweist.
Es war an einem Sonntagnachmittag, als mein Schatz und ich, mit dem Fahrrad einen Freund besuchten. Der Nachmittag zog sich bis in den späten Abend hinein und ein paar lecker Bierchen waren natürlich mit dabei. Leider sind die Ideen, die man nach zwei bis drei Bierchen hat, nicht immer die besten und so kamen wir auf die geniale Idee, das Fahrrad stehen zu lassen und mit dem Beriebswagen, der bei meinem Freund geparkt war, nach Hause(3km entfernt) zu fahren.
Natürlich ist in solchen Momenten, die Polizei-dein Freund und Helfer immer sofort zur Stelle, um einem bei der Einhaltung der Gesetze zu helfen.
„Stop, bitte anhalten“ sah ich in meinem Rückspiegel blinken und Adrenalin schoss mir durch den Körper. Die nächste Bushaltestelle war meine und nach Erhalt meines Führerscheins, Ausweis und der Fahrzeugpapiere, baten mich die netten Kollegen auszusteigen.
Beamte:“Wachtmeister G.V., haben sie Alkohol getrunken?
Ich:“Gerade eben, vor einer Minute, eine Flasche Bier.“
Beamte:“Dann bitte ich sie mal, eine Atemprobe abzugeben.“
Ich:“Jo, ok.“
Ich habe alle meine Blasekünste angewand, welche mir einfielen, aber es half alles nicht’s und das Messgerät zeigte 1,3 Promille an.
Beamte:“Das waren wohl mehr, als nur ein Bier?!“
Ich:“Ich schwöre, eben gerade vor der Haustür ein klitzekleines auf ex. Ich schlage vor, dass wir zehn Minuten warten und dann puste ich nochmal. Sie werden sehen der Promillegehalt wird sich rapide nach unten korrigieren.“
Und nun kam der Moment, wo sich der zweite Beamte einmischte. EINE FRAU.
Beamtin:“Sie kommen sofort mit auf’s Revier zur Blutalkoholprobe! Da brauchen sie hier gar keine miesen Tricks versuchen.“
Durch Medienberichte war mir bekannt, dass eine einmalige Atemalkoholprobe, vor Gericht kein Beweis für eine Fahruntüchtigkeit ist und man keinen Führerscheinentzug befürchten muss.
Ich weiss nicht, wieviele Gehirnströme meinen kleinen Kopf durchsauste, aber ich entschloss mich zu einer waghalsigen Aktion.
Ich:“Für sowas habe ich jetzt keine Zeit. Und…ich bin dann mal weg.“
Ein kurzer Blick zu dem jungen Beamten sagte mir, dass ich eventuell besser im Laufen bin als er und vor der Beamtin, hatte ich angesichts ihrer Körperfülle, nicht’s zu befürchten. Also nahm ich all meine Füsse in die Hand und rannte davon.
Zurück blieb das Auto, in dem immer noch meine liebe Frau sass und zwei verdutzte Beamte, von denen einer mit meinen Papieren wedelte und mir hinterher rief.
Beamte:“Aber Herr ?, wir haben doch ihre Papiere.“
Ich beim Rennen:“Die können sie erst mal behalten“
In ca. 200m war eine grosse dunkle Wiese mit hohem Gras und einigen Büschen. Eingezäunt war dieses Stück Land mit einem 1.50m hohen Stacheldrahtzaun, der beim Überqueren ein grosses Loch in meinen Pullover riss.
Natürlich ist die Geschichte an dieser Stelle noch nicht zu Ende und es wurde noch richtig spannend, aber es ist spät heute und ich bin müde. Wer wissen möcht, wie die Sache ausging, muss sich bis morgen gedulden und wieder reinschauen.
Gute Nacht.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - Oktober 20, 2009 in Blödsinn Deutschland, witzig

 
 
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