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Archiv der Kategorie: lecker Bierchen

Weihnachtliches Paraguay


Wenn es Weihnachten wird, bekommen wir das auf unserer Farm eigentlich gar nicht mit. Heute ist schon der dritte Advent und ich hab noch nicht ein Weihnachtslied gepfiffen. Um nun wenigstens ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen, haben wir heute die Pudelmützen aufgesetzt und einen Adventsspaziergang gemacht.

Hm, komisch, jetzt ist mir immer noch nicht weihnachtlich. Vielleicht hilft ja ein Adventsglühwein.
Oder doch ein Weihnachtsleckerbierchen?

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Verfasst von - Dezember 14, 2014 in Ausflüge, lecker Bierchen, unsere kleine Farm

 

erfrischender Frisörbesuch


In Deutschland war der Besuch beim Frisör für mich eher eine Seltenheit. Es fehlte einfach oft die Zeit und Helmut musste mit dem elektrischen Haarschneider ran. Ok, ich habe nun auch nicht die komplizierteste Frisur und so konnte sie auch nicht all zuviel verkehrt machen.
Hier in Paraguay ist das anders. Der Frisörbesuch ist inzwischen obligatorisch und wenn es warm auf dem Haupt wird, sitze ich in Quiindy auf dem Stylistenhocker.

Kostenpunkt meiner Frisur: 20.000Gs. Dabei ist das Augenbrauen stutzen, Nasenhaare entfernen und ein eisgekühltes lecker Bierchen mit im Preis inbegriffen. Ohne das Bier würde das Schneiden nur 12.000Gs kosten, wäre aber auch nur halb so entspannend.
Jetzt muss ich aber los. Mein Frisör wartet.

 
 

Kremserfahrt auf paraguayisch


Die Idee gab es schon lange und es gab auch schon einige Anläufe dazu, doch der erste Kremserwagen fuhr erst jetzt zum ersten Mal von unserer Farm. Und weil so eine Kremserfahrt alleine keinen Spaß macht, schlossen sich uns noch ein paar Freunde an. Unter anderem auch Bärbel und Martin aus Köln und Schäfchen, ein ehemaliger Klassenkamerad von Paul, die gerade alle bei uns Urlaub machen. Doch so ganz wie in Deutschland sah unser Kremserwagen nicht aus.

Die Fahrgäste schauten auf die Hinterteile von zwei kräftigen Ochsen und die Kutsche wurde durch den Ochsenkarren ersetzt. Natürlich brauchten die Ochsen auch mal eine Pause und ein kurzer Stop, mit lecker Bierchen entwickelte sich schnell zu einer lustigen Feier.

Irgendwann am Nachmittag waren die Ochsen ausgeruht und es ging wieder in Richtung Farm, wobei sich ein Teil der Fahrgäste für das bequemere Auto entschied und die Carreta nur halb besetzt war.

Obwohl wir keinen professionellen Gästebetrieb betreiben, waren in der letzten Woche auf unserer kleinen Farm insgesamt sieben Leutchen mehr anzutreffen als sonst, und so durfte ein Tag am Fluss mit lecker Gegrilltem auch nicht fehlen.

Jetzt ist es wieder ruhig hier und nur Paul sein Klassenkumpel steckt bis Ende November die Latschen unter unseren Frühstückstisch.
So endet heute der Post mal mit ein paar Grüßen an alle Mitarbeiter der Telekom, welche von Bärbel und Martin über den großen Teich geschickt werden und denen wir uns einfach anschließen.
Also liebe Grüße aus Paraguay an alle Telekommitarbeiter.

 
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Verfasst von - November 18, 2014 in Ausflüge, Grüsse, lecker Bierchen, Partys

 

Wie war das noch vor 300 Monaten?


Ich bin fast pünktlich um 7.00Uhr Morgens auf meiner Baustelle, dem neuen Jugendklub in Winterfeld bei Salzwedel. Meine Kollegen Udo und Roco sind auch gerade angekommen. Udo hat Geburtstag und nach dem obligatorischen Händschütteln und Beglückwünschen holt er eine Flasche Pfeffi aus seinem Frühstücksbeutel. Prost, der Tag fängt gut an. Bis zur Frühstückspause passiert dann auch nichts mehr, denn die Flasche Pfeffi hat zu diesem Zeitpunkt höchtse Priorität. Und dann ist endlich Frühstückspause. Wir wandern in die nahe gelegene Dorfschänke und nach dem Verzehr eines riesigen Bauernfrühstücks kommen drei Helle auf den Tisch. Irgendwann beschließen wir, dass heute  nicht mehr gearbeitet wird. Ich laufe schnell nochmal zur Baustelle und mache die verlegten Fliesen vom Vortag nass. Falls der Meister unerwartet auf der Baustelle erscheint, sieht es wenigstens so aus, als ob wir schon etwas getan hätten. Doch der Meister erscheint an diesem Tag nicht und wir können ganz entspannt Udos Geburtstag feiern. Soltmann heißt das lecker Bierchen aus der Brauerei in Salzwedel und so einige naturtrüb und schaumgebremste Säfte gehen über den Tresen.
Es ist inzwischen 15.00Uhr und Zeit für den Feierabend. Wir zahlen unsere Rechnung und verlassen nach 6 Stunden wieder die Dorfschänke. Schnell Werkzeug zusammenpacken und schnell los nach Hause.  Mein Trabant 601 Baujahr 1968 ist so alt wie ich. Wir verstehen uns gut an diesem Tag und er bringt mich sicher an mein Ziel. Hier wartet schon meine Freundin. „Oh Schitt, ich hatte ihr versprochen heute die Küche zu fliesen.“ Auf dem Grundstück meiner Eltern befindet sich ein kleiner Bungalow mit Küche, Bad, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Ideal für ein junges Liebespaar und so sind meine Freundin und ich am renovieren und dazu gehört eben auch das Fliesen der Küche.
Ich stecke meine ganze Kraft in einen aufrechten, geradlinigen Gang, doch meiner Freundin bleibt mein gekreuzter Blick nicht verborgen. Irgendwie ist sie jetzt sauer, denn sie hat mich mit einem bösen Blick stehen gelassen und ist rüber in das Haus meiner Eltern gegangen.
„Ok, ich bin zwar nicht ganz nüchtern, aber wer sagt denn, dass man  besoffen keine Fliesen mehr legen kann.“ Ich mache mich also an die Arbeit und schalte mir dazu das Radio ein.
Gegen 20.00Uhr hab ich alle Fliesen dran und schaue mir mein Wunderwerk an. Das Radio dudelt immer noch. Ich mache mir noch ein Fläschchen Bier auf und beim Schlucken höre ich, dass da jemand von offenen Grenzen spricht. Ich drehe den Dudelkasten lauter und bekomme noch einmal bestätigt, dass die innerdeutschen Grenzen für jeden geöffnet sind.
Ich vergesse den Streit mit meiner Freundin und renne mit meiner Flasche Bier zum Haus meiner Eltern. Hier sitzen Mutti, Vati und meine Freundin auf dem Sofa und schauen Tatort. „Los kommt, wir fahren in den Westen. Die Grenzen sind auf.“ Mit der Bemerkung, dass ich aufhören sollte Bier zu trinken lassen die drei mich stehen und schauen wieder gespannt auf ihren Tatort.
Ich gehe wieder in den Bungalow und bekomme selbst Zweifel an dem, was ich da eben gehört habe. Zähne putzen und duschen und dann aber ab ins Bett. Morgen ist auch noch ein Tag, der 10. November 1989.
So war das zur so genannten Wende bei mir. Das ist jetzt 25 Jahre her und gewiss wäre ich heute nicht in Paraguay, wenn damals nicht die Mauer gefallen wäre. Und bin ich heute bei meinen Eltern zu Besuch und schaue auf die Fliesen vom 9.November 1989, welche tatsächlich immer noch an der Wand sind, denke ich an diesen Tag zurück. Und übrigens die Freundin von damals habe ich einen Monat später geheiratet und jetzt fehlt nicht mehr viel bis zur Silberhochzeit. Kinder wie die Zeit vergeht und natürlich gibt`s darauf heute ein lecker Bierchen.

 
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Verfasst von - November 9, 2014 in Helmut, lecker Bierchen, nebenbei bemerkt

 

Start in den Oktober


„Komm mit Kay, wir fahren zu meinem Bruder. Der hat Geburtstag und macht den Grill an.“ Da lasse ich mich natürlich nicht lange bitten und flott hatte ich mein Werkzeug sauber und meine Baustelle aufgeräumt. Es war Freitag um eins und die beste Zeit zum Feierabend machen. Fünf Minuten später saßen wir auch schon in dem kleinen Laden des Bruders meines Mauererkollegen.

Das Fleisch war super und natürlich gabs ein lecker Bierchen dazu. Doch meine Farm wartete auf mich und so verabschiedete ich mich von meinen lieben Gastgebern und fuhr ins Wochenende. Gestern dann stand „Oktoberfest“ in meinem Kalender. Gut, es war kein Festzelt und die Biergläser fassten auch keinen Liter Bier, doch es wurde eine gemütliche Runde und gegen den Hunger gabs leckeren Gulasch mit Semmelknödel und Rotkohl, was übrigens mein Leibgericht ist.

Wir feierten bis zehn Uhr, auch wenn nicht alle bis zum Ende durchhielten.

Es war ein schöner Start ins Wochenende und der heutige Sonntag ist zum Ausruhen da. Da fällt mir ein, ich habe ja noch ein bisschen Gulasch von gestern im Kühlschrank. Na denn werd ich mal frühstücken.

 
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Verfasst von - Oktober 5, 2014 in Alltag, lecker Bierchen, Partys

 

EXPO 2014


Wie in jedem Jahr findet auch in diesem Jahr mit Beginn der Schulferien die EXPO in Mariano Roque Alonso statt. Seit vergangenem Samstag hat sie also wieder ihre Tore geöffnet und geht noch voraussichtlich bis zum nächsten Wochenende. Wir hatten einiges in Asuncion zu tun und haben das mit einem kleinen Abstecher zur Messe verbunden.

Eigentlich ist alle wie jedes Jahr. Die Eintrittspreise sind wieder ein kleines bisschen gestiegen und liegen jetzt bei 18.000Gs pro Person. Auch fürs Parken muss man etwas mehr zahlen, als im letzten Jahr, genauer gesagt 15.000Gs. Ansonsten gibt es wieder eine Menge zu sehen. Autos, Baustoffe, Lebensmittel und natürlich viele, tolle Tiere.

Und auch wenn alle so ist wie in jedem Jahr, gibt es doch eine gravierende Änderung. Kaiser hat seine Monopolstellung auf dem Messegelände abgegeben und das paraguayische Biermonopol CERVEPAR hat übernommen. Mir solls recht sein, so bekommt man nun auf der Messe auch das richtige lecker Bierchen.

 
 

mit Schuhgröße 46 durch Paraguay


Früher war ich kein Fan von Badeschlappen oder Gummilatschen. Seitdem wir in Paraguay wohnen hat sich das komplett geändert. Heute sind die Gummilatschen meine zweite Fußsohle und nur selten oder fast nie, trifft man mich in geschlossenem Schuhwerk. Das liegt aber nicht nur daran, dass mir die Latschen so sehr gefallen, sondern ich habe gar keine anderen Schuhe. Na gut, ein anderes Paar Schuhe habe ich noch, aber sonst ist mein Schuhfach leer. Das Alles hat natürlich seinen Grund und der liegt in der Kleinfüßigkeit der Paraguayer. Es gibt einfach keine Schuhe in Größe 45 für mich. Wenn mir mal ein paraguayischer Al Bundey stolz einen Schuh in Größe 45 präsentieren kann, ist dieser meist immer noch zu klein oder der Schuh ist so „hübsch“, dass ich selbigem keinem Fußweg zumuten möchte.
Ein weiteres Problem ist, dass mein rechter Fuß etwas größer ist als der linke und eigentlich schon nach Größe 46 verlangt und wenn man nach Größe 46 fragt, schauen einen die Schuhverkäufer mitleidig an. „Der arme Kerl. Das muss doch schlimm sein, damit leben zu müssen.“  Komischer Weise hängen aber die Gummischlappen selbst in Größe 46 in den Läden und so sind sie mir eben ans Herz bzw. an den Fuß gewachsen. Ach ja, auch ein paar Gummistiefel habe ich in Größe 45, doch diese passen mir nur, weil das Gummi bei Hitze warm wird und sich genügend ausdehnt, um sich meinem Fuß anzupassen. Durch den damit(Hitze und Gummi) verbundenen Fußschweiß ist es mir auch möglich, ohne größere Schwierigkeiten wieder aus den Gummiröhren zu flutschen.
Es ist also ein Problem in Paraguay auf großem Fuß zu leben. Doch an einem Tag wie heute erweist sich der große Fuß als äußerst vorteilhaft. Es regnet seit Stunden und die Wiesen stehen komplett unter Wasser. Und jetzt der Vorteil: Ich kann es mir erlauben heute durch die Felder zu stapfen und ähnlich wie bei Schneeschuhen, helfen mir meine großen Füße dabei die Balance zu halten und nicht im Modder zu versinken. Ausgerüstet mit Regenschirm und dem Leckerbiercheneinkaufsbeutel steht also einem Besuch bei der Leckerbierchenfachverkäuferin nichts im Wege.
pepunktespunkt: Eigentlich bin ich ja wunschlos glücklich. Und doch, mein Geburtstag rückt nun immer näher und für Alle, die noch nach einem Geschenk für mich suchen, habe ich hier mal die paar kleinen Wünsche, die ich habe, zusammengestellt. Wobei – Gummistiefel und Gummischlappen habe ich noch.

 
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Verfasst von - April 30, 2014 in Einkaufen, lecker Bierchen, Regenwetter

 

kommt Zeit – kommt Rechnung


Dass in Paraguay alles etwas langsamer geht und die Zeit einen anderen Stellenwert hat, als im fortschrittlichen Europa, dürfte sich schon rum gesprochen haben. Doch trotzdem wundere ich mich manchmal, wie langsam die Mühlen mahlen können. Vor knapp sechs Jahren unterschrieben wir bei Tigo unseren Internetvertrag. Nach dem ersten Monat stellte uns die Telefongesellschaft prompt unser Internet wieder ab, weil wir unsere Rechnung nicht bezahlt hatte. Wie auch, wir hatten ja keine. Auf unsere Nachfrage hin wurde uns erklärt, dass die Rechnungen manchmal nicht zugestellt werden können, weil die Rechnungsboten die Adresse nicht finden. Seit dem bezahlen wir unsere Rechnung einfach immer am Ende des Monats, obwohl wir nie eine schriftliche Rechnung bekommen haben. Alls war gut und die Zeit verging. Wir zogen vom Großraum Asuncion aufs Land und auch hier landete nie eine Rechnung bei uns am Stacheldrahtzaun. Bis gestern jedenfalls, als ein Mopedfahrer an unserem Farmtor klatschte und uns unsere erste Tigorechnung in die Hand drückte. Wow, ich bin jetzt noch sprachlos und verwundert und ich glaube, auf diese beschleunigte Abwicklung eines eigentlich einfachen Vorganges, werden jetzt einige Beamte in Deutschland neidisch werden. Nichts desto trotz starten wir morgen in die letzten Apriltage und können uns langsam auf den Mai vorbereiten. Dieser wird natürlich gebührend eingeläutet und so findet auf der „Granja la Familia“ in Acahay eine zünftige 1.Maifeier mit Soljanka und lecker Bierchen statt. Wer sich noch mit in die Maifeier einreihen will, welche unter dem Motto „erster Mai – ich bin dabei“ steht, kann sich gern bei mir melden und bekommt dann alle weiteren Informationen. Bis dahin eine schöne Woche und denkt immer daran: „Mit dem lecker Bierchen nicht sparsam sein.“

 

die Heilkraft der Natur


Vergleicht man heute die Lebensmittelpreise in Paraguay, mit denen in Deutschland, schneidet Paraguay längst nicht mehr besser ab als old Germany. Und nicht nur bei den Lebensmitteln, sondern auch bei vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs muss man in Paraguay oft tiefer in dem Geldbeutel wühlen, als in Alemania. Ich denke da zum Beispiel an das Internet oder viele Hightechgeräte. Und doch, es gibt da noch was, bei dem man in Paraguay sparen kann. Dazu geht man auf einen Wochenmarkt und sucht sich den Stand einer Kräuterfee. Da gibt es alles, was die Natur uns zu bieten hat und von dem die Pharmaindustrie überhaupt nichts wissen will.

Hier sieht man zum einen ein Moringagel, Kostenpunkt 10.000Gs. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es bei Gelenkschmerzen super hilft. Ich hatte Probleme mit dem Ellenbogengelenk, wahrscheinlich hervorgerufen durch die schweren 1Literflaschen lecker Bierchen. Und was soll ich sagen, nach zweimaliger Anwendung waren die Schmerzen weg.
Das andere sind Kapseln, aus einem Gemisch von Noni und Graviola. Diese wirken zellregenerierend, mindern Allergien, helfen bei Artritis, Asma, Diabetis, Übergewicht, Stress, Depressionen und wirken krebsheilend. Ausserdem hemmen oder verhindern die Kapseln Haarausfall und so ein Fläschen mit 90 Kapseln kostet 15.000Gs. Das so ein Zaubermittelchen nicht in die Philosophie eines Parmaunternehmens passt, kann man gut nachvollziehen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass uns die Forschungsergebnisse über die Heilkräfte der Natur vorenthalten werden. Doch ab und zu müssen die Medien auch mal aufklären, so wie in diesem Artikel.
Auch ich bin meiner Aufklärungspflicht für heute nachgekommen und daran sollte sich die Sonne mal ein Beispiel nehmen, denn seit heute Morgen regnet es wie aus Eimern und man kann so gar nichts machen. Obwohl, da fällt mir ein, mein Ellenbogen ist ja wieder voll einsatzfähig.

 
 

in Tante Helmuts Laden, an der Ecke vis a vis…


Stell dir vor, du schlachtest in Deutschland eine Kuh und verkaufst das Fleisch in der Nachbarschaft. Oder jemand steht an deinem Gartenzaun und fragt dich, ob du noch Schweinerippen hast. In Paraguay ganz normal. Wenn wir schlachten dauert es immer nicht lange und das Fleisch, was wir nicht so gerne essen ist ausverkauft. Nun hat es sich ergeben, dass die Leute uns auch fragten, ob wir ihnen eine Coca Cola oder Fanta verkaufen würden. Wir kaufen uns diese immer im Großhandel und stellen welche als Reserve hin.(Nein, es gibt nicht jeden Tag lecker Bierchen.) Unseren paraguayischen Nachbarn fehlt dafür ein Transportmittel, das Leergut oder einfach nur das nötige Kleingeld. Wir haben reagiert und jetzt auch kleine Brauseflaschen zum Verkauf im Kühlschrank stehen. Dabei kostet kein Getränk über 1000Gs, was nach dem heutige Kurs ungefähr 17 Eurocent sind. Und da nun die Knirpse aus der Nachbarschaft die Hauptkundschaft bei Helmut sind, wurden auch noch Lollis und Bonbons mit ins Sortiment aufgenommen.

Helmut hat Spass an ihrem neuen Geschäft. Öffnungszeiten gibt es nicht, sondern wenn jemand da ist, ist auch offen.
Jetzt hat sie auch noch Büchsenbier für die Großen kalt gestellt und ich muss mal schauen, ob  nicht noch irgendwo ein Reserveschlüssel für den Laden rumschwirrt.

 
 
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